BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//ARTILACS - ECPv6.17.5//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://artilacs.net
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für ARTILACS
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20280326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20281029T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270114T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270114T133000
DTSTAMP:20260917T102152Z
CREATED:20260916T132638Z
LAST-MODIFIED:20260917T102152Z
UID:9780-1799928000-1799933400@artilacs.net
SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #7
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/seminar-artilacs-iv-symposium-platos-legacy-session-7/
LOCATION:digital
CATEGORIES:Öffentliches Seminar (Zoom)
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270118T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270118T113000
DTSTAMP:20260917T102205Z
CREATED:20260916T123519Z
LAST-MODIFIED:20260917T102205Z
UID:9741-1800266400-1800271800@artilacs.net
SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #10
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/seminar-methoden-kuenstlerischer-forschung-best-vs-worst-practice-session-10/
LOCATION:digital
CATEGORIES:Öffentliches Seminar (Zoom)
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270118T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270118T133000
DTSTAMP:20260917T102301Z
CREATED:20260916T124519Z
LAST-MODIFIED:20260917T102301Z
UID:9763-1800273600-1800279000@artilacs.net
SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #10
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/kolloquium-online-kolloquium-dr-sc-mus-session-10/
LOCATION:digital
CATEGORIES:Öffentliches Seminar (Zoom)
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270121T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270121T133000
DTSTAMP:20260917T102315Z
CREATED:20260916T132707Z
LAST-MODIFIED:20260917T102315Z
UID:9781-1800532800-1800538200@artilacs.net
SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #8
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/seminar-artilacs-iv-symposium-platos-legacy-session-8/
LOCATION:digital
CATEGORIES:Öffentliches Seminar (Zoom)
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270125T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270125T113000
DTSTAMP:20260917T102328Z
CREATED:20260916T123548Z
LAST-MODIFIED:20260917T102328Z
UID:9743-1800871200-1800876600@artilacs.net
SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #11
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/seminar-methoden-kuenstlerischer-forschung-best-vs-worst-practice-session-11/
LOCATION:digital
CATEGORIES:Öffentliches Seminar (Zoom)
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270125T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270125T133000
DTSTAMP:20260917T102341Z
CREATED:20260916T124557Z
LAST-MODIFIED:20260917T102341Z
UID:9765-1800878400-1800883800@artilacs.net
SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #11
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/kolloquium-online-kolloquium-dr-sc-mus-session-11/
LOCATION:digital
CATEGORIES:Öffentliches Seminar (Zoom)
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270128T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270128T133000
DTSTAMP:20260917T102358Z
CREATED:20260916T133142Z
LAST-MODIFIED:20260917T102358Z
UID:9782-1801137600-1801143000@artilacs.net
SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #9
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/seminar-artilacs-iv-symposium-platos-legacy-session-9/
LOCATION:digital
CATEGORIES:Öffentliches Seminar (Zoom)
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270201T100000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270201T113000
DTSTAMP:20260917T102411Z
CREATED:20260916T123621Z
LAST-MODIFIED:20260917T102411Z
UID:9745-1801476000-1801481400@artilacs.net
SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #12
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/seminar-methoden-kuenstlerischer-forschung-best-vs-worst-practice-session-12/
LOCATION:digital
CATEGORIES:Öffentliches Seminar (Zoom)
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270201T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270201T133000
DTSTAMP:20260917T102425Z
CREATED:20260916T124640Z
LAST-MODIFIED:20260917T102425Z
UID:9768-1801483200-1801488600@artilacs.net
SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #12
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/kopie-von-kolloquium-online-kolloquium-dr-sc-mus-session-12/
LOCATION:digital
CATEGORIES:Öffentliches Seminar (Zoom)
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20270204T120000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20270204T133000
DTSTAMP:20260917T102437Z
CREATED:20260916T132803Z
LAST-MODIFIED:20260917T102437Z
UID:9783-1801742400-1801747800@artilacs.net
SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #10
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/kopie-von-kopie-von-seminar-artilacs-iv-symposium-platos-legacy-session-10/
LOCATION:digital
CATEGORIES:Öffentliches Seminar (Zoom)
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20270513
DTEND;VALUE=DATE:20270514
DTSTAMP:20260917T113827Z
CREATED:20260917T113827Z
LAST-MODIFIED:20260917T113827Z
UID:9934-1810166400-1810252799@artilacs.net
SUMMARY:ARTILACS Jahrestreffen 2027
DESCRIPTION:Im Jahrestreffen von ARTILACS werden der aktuelle Stand bestehender Forschungsprojekte ausgetauscht\, die Zielsetzung und Ausrichtung des Projekts verhandelt sowie eine Zwischenbilanz gezogen. Es wird zudem eine Plattform für Projektformate und Team-Building-Maßnahmen gegeben.
URL:https://artilacs.net/event/artilacs-jahrestreffen-2027/
CATEGORIES:Interne Meetings
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;VALUE=DATE:20270616
DTEND;VALUE=DATE:20270619
DTSTAMP:20260917T114353Z
CREATED:20260917T114353Z
LAST-MODIFIED:20260917T114353Z
UID:9937-1813104000-1813363199@artilacs.net
SUMMARY:Symposium | ARTILACS
DESCRIPTION:Save the Date!\nIm Zeitalter generativer Künstlicher Intelligenz verschmelzen Begriff und Sinnlichkeit\, Logos und Aisthesis\, in einem kaum mehr zu differenzierenden Strom aus Texten\, Bildern und Affekten. Diese mediale und epistemische Überfülle provoziert eine Gleichzeitigkeit von Konsum und Verzicht\, die nach drängenden neuen Formen der Wissenskuratierung verlangt. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Graduiertenkolleg ARTILACS im Juni ein internationales Symposion\, das konzeptionell wie strukturell aus den etablierten akademischen Konferenzformaten ausbricht. Angelehnt an die antike Szene des gemeinsamen Gastmahls – einen Raum des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, der durch eine Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung reguliert wird – sucht die Veranstaltung nach adäquaten Diskursformen für eine Gegenwart\, in der Wissen zunehmend in der Interaktion mit algorithmischen Modellen zirkuliert. Das Symposion bündelt internationale Positionen und fragt danach\, wie sich an der Schnittstelle von künstlerischer und wissenschaftlicher Praxis eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren etablieren lässt\, um den technologischen und psychopolitischen Dynamiken unserer Zeit produktiv zu begegnen. \nWeitere Informationen zum Call und dem Programm folgen!
URL:https://artilacs.net/event/symposium-artilacs/
CATEGORIES:Symposium
END:VEVENT
END:VCALENDAR