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SUMMARY:Ausstellungseröffnung | Simone C Niquille: »The Wonderful World of Chair«
DESCRIPTION:In der Ausstellung »The Wonderful World of Chair« für die Kunsthalle Osnabrück untersucht ARTILACS-Graduierende:r Simone C Niquille\, was passiert\, wenn Computer beginnen\, unsere Vorstellung von Zuhause zu entwerfen. Dazu hat sich Simone C Niquille in einer künstlerischen Forschung mit dem IKEA-Stuhl Bertil beschäftigt. Diese Forschung führt Simone C Niquille in einer Installation zusammen. (Eine Installation ist ein Kunstwerk im Raum.) 2006 wurde ein Bild von Bertil im IKEA-Katalog abgedruckt. Zum ersten Mal überhaupt wurde dafür kein Foto benutzt\, sondern ein am Computer erstelltes Bild. 2006 war das ein Wendepunkt. Heute sind wir überall von computergenerierten Bildern umgeben – oft ohne es zu merken. \nDie Ausstellung »The Wonderful World of Chair« (übersetzt: Die wundervolle Welt des Stuhls) zeigt: Ein Zuhause ist ein Lebensraum. Wir verbinden Gefühle und Erinnerungen damit. Das lässt sich schwer in Daten und Normen übersetzen. Und sie zeigt auch\, dass Räume und ihre Gestaltung nie neutral sind. Sie können Vorurteile und Machtverhältnisse wiederholen und festigen. \n  \nDie Ausstellung ist vom 07.11.2026 bis 21.02.2027 geöffnet. \nTickets und weitere Informationen: The Wonderful World of Chair @ Kunsthalle Osnabrück \n 
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #4
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #4
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Präsentation | »Dilla Time – Perspektiven einer nicht-kolonialisierbaren Zeit« @ 6th INARJ / 1st SIG Conference
DESCRIPTION:Vom 12.–14. November 2026 findet in Wien\, Österreich\, die 6th INARJ/1st SIG Conference – Artistic Research in Jazz and Popular Music statt. Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) referiert über den US-amerikanischen Hip-Hop-Produzenten J Dilla und seine digitalen Sampling-Technologien. \nSprache: englisch \nZeitslot: tba \n  \nÜber die Präsentation\nDas musikalische Schaffen des US-amerikanischen Hip-Hop-Produzenten J Dilla (1974–2006) besitzt bis heute eine erstaunliche Aktualität. Mithilfe digitaler Sampling-Technologien entwickelte der aus Detroit (Michigan) stammende Ausnahmemusiker eine mikrometrische Ästhetik\, die den Rasterlogiken digitaler Musikproduktion bewusst entgegentritt\, um sie dadurch zugleich produktiv zu machen. Dillas Beats erzeugen eine charakteristische Form musikalischer Zeitlichkeit\, in der Präzision und Imperfektion\, maschinelle Rationalität und Körper\, Zufall und Kontrolle kongenial ineinandergreifen.\nDer als Lecture Performance konzipierte Beitrag widmet »Jay Dee« eine maßgeschneiderte Spielart von Artistic Research\, um aus zahlreichen Musikbeispielen tragfähige musikästhetische Konzepte zu entwickeln. Zentral werden dabei neben dem von Gilles Deleuze geprägten Begriff eines (musikalischen) »Zeit-Bildes« auch Gedanken aus Achille Mbembes Buch Kritik der schwarzen Vernunft\, die sich mit dem Verhältnis von Macht und Zeit befassen. Auf diese Weise soll ein Ansatz »widerständiger Technologie« geschärft werden\, der sich – im Sinne einer künstlerischen Intelligenz – für algorithmische Systeme als ebenso anschlussfähig wie unverfügbar erweist.\nBesonderes Augenmerk gilt dabei der im Titel der Konferenz angestrebten Verbindung von Jazz und Popmusik. Es wird die These ausgeführt\, dass J Dillas musikalische Zeit-Bilder politisch-ästhetische Erfahrungsräume eröffnen\, in denen Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft zugleich präsent werden. Historische Klangfragmente erscheinen hier nicht als nostalgische Zitate\, sondern als lebendige Spielart einer auf ihre eigene Variabilität hin ausgerichteten Musikkultur. Beats und Samples können als akustische Zeit-Montagen gehört werden\, in denen sich Erinnerung\, Improvisation und Vision ineinander verschränken. \n  \nÜber die Konferenz\nArtistic Research (AR) integrates creative practice with critical reflection to generate new knowledge\, particularly in jazz\, popular music and media music\, where technology plays a transformative role. AR perceives artistic processes including improvisation\, composition\, performance and production as primary sites of inquiry\, documenting how tools ranging from physical interfaces to artificial intelligence reshape sonic expression\, creative workflows and cultural meanings. In jazz\, technology extends improvisational traditions; in popular music\, it influences groove\, songwriting\, accessibility and distribution; in media music\, it enables adaptive scoring for film\, games and interactive narratives. \nTechnology can be understood not merely as a set of instrumental tools but as a broader »mode of revealing« (Heidegger 1977). Extending this perspective\, scholars have argued that social and cultural practices may function as »technologies of the self\,« shaping identity and collective experience (Foucault 1988). The 6th INARJ / 1st SIG Conference explores the continuum from hands-on instrument making to AI co-creation\, emphasizing experimentation in and through artistic practice\, reflective documentation and interdisciplinary collaboration. Furthermore\, it addresses policy questions around ethics\, accessibility\, education and equity while foregrounding embodied artistic practice as a rigorous method for uncovering technology’s affordances and limitations in contemporary music-making.
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #5
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #5
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/kolloquium-online-kolloquium-dr-sc-mus-session-5/
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DESCRIPTION:Das Orpheus Instituut in Ghent\, Belgien\, feiert am 26.-27. November 2026 sein 30-jähriges Jubiläum. Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) vertritt ARTILACS im Rahmen einer Podiumsdiskussion. \nSprache: englisch \nZeitslot: tba \n  \nÜber die Jubiläums-Veranstaltung »Knowledge through Music«\nAs Orpheus Instituut celebrates 30 years of pioneering artistic research\, 2026 marks a major milestone in our institutional history. Behind the scenes\, a comprehensive strategic realignment has transformed how we structure our research agenda\, build our educational programmes\, and connect with our community.
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #6
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #6
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #4
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #7
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/seminar-methoden-kuenstlerischer-forschung-best-vs-worst-practice-session-7/
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DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #5
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #8
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #8
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #6
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #9
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #9
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #12
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #12
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #10
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:ARTILACS Jahrestreffen 2027
DESCRIPTION:Im Jahrestreffen von ARTILACS werden der aktuelle Stand bestehender Forschungsprojekte ausgetauscht\, die Zielsetzung und Ausrichtung des Projekts verhandelt sowie eine Zwischenbilanz gezogen. Es wird zudem eine Plattform für Projektformate und Team-Building-Maßnahmen gegeben.
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SUMMARY:Symposium | ARTILACS
DESCRIPTION:Save the Date!\nIm Zeitalter generativer Künstlicher Intelligenz verschmelzen Begriff und Sinnlichkeit\, Logos und Aisthesis\, in einem kaum mehr zu differenzierenden Strom aus Texten\, Bildern und Affekten. Diese mediale und epistemische Überfülle provoziert eine Gleichzeitigkeit von Konsum und Verzicht\, die nach drängenden neuen Formen der Wissenskuratierung verlangt. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Graduiertenkolleg ARTILACS im Juni ein internationales Symposion\, das konzeptionell wie strukturell aus den etablierten akademischen Konferenzformaten ausbricht. Angelehnt an die antike Szene des gemeinsamen Gastmahls – einen Raum des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, der durch eine Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung reguliert wird – sucht die Veranstaltung nach adäquaten Diskursformen für eine Gegenwart\, in der Wissen zunehmend in der Interaktion mit algorithmischen Modellen zirkuliert. Das Symposion bündelt internationale Positionen und fragt danach\, wie sich an der Schnittstelle von künstlerischer und wissenschaftlicher Praxis eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren etablieren lässt\, um den technologischen und psychopolitischen Dynamiken unserer Zeit produktiv zu begegnen. \nWeitere Informationen zum Call und dem Programm folgen!
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