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SUMMARY:Ausstellung | »Künstliche Kreativität« @ Aargauer Kunsthaus
DESCRIPTION:Vom 26. September 2026 bis zum 10. Januar 2027 stellt die Graduierende Simone C Niquille (HFBK Hamburg) im Rahmen der Gruppenausstellung »Künstliche Kreativität« im Aargauer Kunsthaus\, Schweiz\, aus. \n  \nÜber die Ausstellung\nDie Ausstellung erkundet das kreative Potenzial der Künstlichen Intelligenz (KI) in der zeitgenössischen Kunst. Der künstlerische Prozess mit KI – ein Tanz zwischen Kontrolle und Kontrollverlust – schafft ein produktives Spannungsfeld zwischen Mensch und Maschine und fordert unsere Vorstellung von Kreativität heraus. Die Besuchenden sind eingeladen\, die Möglichkeiten und Grenzen von KI zu entdecken und zu erfahren\, wie das technisch Unvorhersehbare neue künstlerische Impulse freisetzt. \nMit Alfatih\, Niculin Barandun\, Botto\, Terence Broad\, Onome Ekeh\, Emanuel Gollob\, Tobias Gutmann\, Holly Herndon & Mat Dryhurst\, Hochschuh & Donovan\, Esther Hunziker\, Simone C Niquille\, Theresa Reiwer\, Monica Studer / Christoph van den Berg und Robi Voigt. \n  \nTickets und weitere Informationen: »Künstliche Kreativität« @ Aargauer Kunsthaus
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SUMMARY:Konferenz | ARTILACS @ How To Read An Image
DESCRIPTION:Die ARTILACS-Graduierende Simone C Niquille präsentiert auf der dreitägigen Konferenz How To Read An Image in Liverpool\, Großbritannien. \nSprache: Englisch \nTickets und weitere Informationen: How To Read An Image @ FACT \n  \nAbout the Conference\nHow To Read An Image is a three-day conference bringing together artists\, writers and researchers to explore how images train the real\, organising what we see\, feel and believe. \nFeaturing McKenzie Wark\, Hadi Afif\, Donatella Della Ratta and Noura Tafeche\, Maya Man\, Rosa Menkman\, Simone C. Niquille\, Luiza Prado\, Georgina Voss\, Alex Quicho and more. \n  \nAbstract by Simone C Niquille and Nora O‘ Murchú\nSaturday\, 3 October 2026\, 16:30 \nWhat does a machine need to see in order to recognise a body\, a chair or a room? Moving through synthetic training data\, computer vision\, 3D models and simulation\, Simone C. Niquille explores the choices\, categories and standards used to translate the messiness of the world into forms that software can understand. Followed by a conversation with curator Nora O’ Murchú exploring the politics of synthetic images\, classification and what it means to live within models made of the world. \n 
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SUMMARY:Vortrag | »Dilla Time – Perspektiven einer nicht-kolonialiserbaren Zeit«
DESCRIPTION:Vortrag von Dr. Benjamin Sprick und Jan Schlüter beim »Symposium Artistic Research – Reflexive Perspektiven in der Künstlerischen Praxis«\, 8–10. Oktober 2026\, Hochschule für Musik Karlsruhe \nDer Vortrag untersucht die charakteristische Rhythmusästhetik des Hip-Hop-Produzenten J Dilla (1974–2006)\, der mit digitaler Sampling-Technik eine mikrorhythmische Klangsprache jenseits starrer Raster-Logik entwickelte. Anhand live produzierter Beat-Beispiele (AKAI MPC) sowie mit Bezug auf Gilles Deleuze und Achille Mbembe entfalten die beiden Referenten – selbst erklärte J-Dilla-Fans – ein Konzept »widerständiger« Technologie\, die algorithmische Systeme mitdenkt und zugleich unterläuft. Im Zentrum steht die Frage\, wie sich wissenschaftliche Distanz und künstlerische Nähe reflexiv verbinden lassen. Bei Abendterminen kann der Vortrag optional in eine gemeinsame Listening Session übergehen. \n  \nAbstract\nDer US-amerikanische Hip-Hop-Produzent James Dewitt Yancey aka J. Dilla (1974–2006) aus Michigan\, Detroit entwickelte in seinem kurzen\, aber außerordentlich einflussreichen Schaffen mithilfe digitaler Sampling-Technologien eine mikrometrische Klangästhetik\, die den Rasterlogiken digitaler Musikproduktion bewusst entgegenarbeitet\, um sie gerade dadurch produktiv zu überschreiten. Dillas Beats erzeugen eine charakteristische Form musikalischer Zeitlichkeit\, in der Präzision und Imperfektion\, maschinelle Rationalität und Körperlichkeit\, Zufall und Kontrolle untrennbar ineinandergreifen. Für diese spezifische Form rhythmischer Organisation hat sich – insbesondere im Kontext der Jazzforschung – der Begriff der »Dilla Time« etabliert. Doch was genau bezeichnet Dilla Time? Wie lässt sie sich epistemologisch fassen? Und welche Impulse gehen von ihr für musikästhetische\, medientheoretische und künstlerisch-forschende Zugänge aus?  \nDer Beitrag entwickelt eine auf J Dillas Werk zugeschnittene Spielart von Artistic Research\, um aus live produzierten Beat-Beispielen (mit dem Sequencer AKAI MPC) tragfähige musikästhetische Konzepte zu gewinnen. Im Zentrum stehen dabei einerseits Gilles Deleuzes Begriff des (musikalischen) Zeit-Bildes\, andererseits Überlegungen aus Prof. Achille Mbembes Kritik der schwarzen Vernunft. Aus ihrer Verbindung entsteht eine begriffliche Skizze widerständiger Technologie\, die algorithmischen Systemen gegenüber gleichermaßen anschlussfähig wie unverfügbar bleibt. »Künstlerische Intelligenz« wird dabei als eine Form nicht vollständig berechenbarer Praxis innerhalb latent kreativer Räume verstanden.  \nBesonderes Augenmerk gilt dabei der im Titel der Konferenz formulierten Forderung nach einer reflexiven Forschungspraxis. Beide Referenten sind bekennende Fans J Dillas und reflektieren gemeinsam mit dem Publikum die Frage\, wie sich wissenschaftliche Distanz und künstlerische Nähe produktiv miteinander vermitteln lassen\, ohne die ästhetische Eigenlogik des Gegenstands zu nivellieren. Findet der Vortrag am Abend statt\, kann er auf Wunsch in eine gemeinsame »Listening Session« übergehen\, in der die entwickelten Überlegungen anhand ausgewählter Beispiele aus J Dillas Œuvre hörend weitergeführt und diskutiert werden. Die Kuration der Tonträger und die künstlerische Performance passiert seitens der beiden Vortragenden. 
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #1
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #1
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:ARTILACS | Semester Kick-Off
DESCRIPTION:Begrüßung aller am Projekt Beteiligten und Einführung in die für das Semester geplanten Inhalte und Veranstaltungen \n  \nSemesterschwerpunkt: Platons Erbe im Zeichen der Künstlerischen Intelligenz\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach verwaltet werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter Künstlicher Intelligenz mit besonderer Dringlichkeit: Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen: zu permanenter Aufnahme von Text\, Bild und Wissen ebenso wie zu einer permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung – nach einer neuen Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren\, die Überfluss und Mangel produktiv verbindet.\nDer Semesterschwerpunkt fragt damit zugleich\, was »Künstlerische Intelligenz« – jenseits ihrer technischen Verfasstheit als Large Language Model – im Ausgang von Platon bedeuten könnte: als eine Intelligenz\, die nicht bloß rechnet oder generiert\, sondern die im Wechselspiel von Begriff und Erscheinung\, von Wissen und Enthaltung\, ihre eigene Form der Erkenntnis und Gestaltung sucht.\nDer Schwerpunkt zeichnet dazu die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons »Symposion« bis in die politische Gegenwart reichen. Er fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Im Rahmen dieses Schwerpunkts bereiten die Teilnehmer:innen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden wird\, und schärfen dessen Konzept gemeinsam im Verlauf des Semesters – als konkrete\, gelebte Erprobung dessen\, was Künstlerische Intelligenz im Sinne ARTILACS‘ bedeuten kann.
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SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #1
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #2
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #2
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Performative Lecture | »Artistic Research in Action«
DESCRIPTION:Performative Lecture-Event vom Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. der HfMT Hamburg im FORUM der HfMT \nmit Elisabeth Kaiser\, Iva Zurbo\, Genoel von Lilienstern\, Benjamin Helmer\, Dr. Benjamin Sprick\, Michael Heupel\, Matias Josefson\, Matthias Krüger\, Yuri Akbalkan\, Dirk Klawitter\, Dorothea Koch\, Dominic Wills u.a. \n  \n[weitere Informationen folgen] \n 
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SUMMARY:Ausstellung | »Écouter le vivant\, dialoguer avec les machines.« @ Le Cube Garges
DESCRIPTION:Vom 26. September 2026 bis zum 16. Juli 2027 stellt die ARTILACS-Graduiende Simone C Niquille im Rahmen der Gruppenausstellung »Écouter le vivant\, dialoguer avec les machines.« (auf deutsch: Dem Lebendigen zuhören\, mit Maschinen sprechen) im Le Cube Garges in Garges-lès-Gonesse\, Frankreich\, aus. \nEintritt frei \nSprache: französisch \nWeitere Informationen: Écouter le vivant\, dialoguer avec les machines. @ Le Cube Garges \n  \nÜber die Ausstellung\nAm 30. November 2022 machte die Veröffentlichung von GPT-3.5 einen Wandel sichtbar\, der bereits im Gange war. Innerhalb weniger Monate wurde Künstliche Intelligenz (KI) und insbesondere Chatbots für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Als äußerst vielseitige Werkzeuge simulieren sie Sprache: Sie können Texte generieren\, übersetzen\, Fragen beantworten und dabei mitunter überzeugende Fehler produzieren\, sogenannte »Halluzinationen«. Schritt für Schritt beeinflussen diese Technologien unsere Art zu schreiben\, Informationen zu suchen und zu lernen. \nHeute werden diese Modelle zunehmend in Alltagsgegenstände und Dienstleistungen integriert. Eine neue Entwicklungsstufe zeichnet sich ab: eine Umgebung\, in der Schnittstellen dialogisch werden und manche Objekte scheinbar mit uns »sprechen«. Eine neue Art\, die Welt zu erleben – voller Möglichkeiten\, aber auch neuer Fragen. \nIn dieser Ausstellung begegnen Sie unterschiedlichen Formen von Sprache. Dazu gehören von Menschen entwickelte Sprachen wie Programmiersprachen\, aber auch esoterische Programmiersprachen\, die spielerisch mit bestehenden Konventionen umgehen\, sowie verschiedene Methoden\, mit denen Künstliche Intelligenzen darauf trainiert werden\, Sprache zu erzeugen. Daneben stehen die Sprachen der Natur: Vogelgesänge oder Bienentänze\, deren Signale Wissenschaft und Technologie analysieren und modellieren. Und schließlich jene Ausdrucksformen\, die wir gemeinsam entwickeln – die aus dem Internet hervorgegangenen Kommunikationsformen wie Memes\, Emojis oder Italian Brainrots\, Bestandteile einer visuellen Kultur\, die sich ständig weiterentwickelt.
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SUMMARY:»Artificial Agony«
DESCRIPTION:ARTILACS-Event an der HFBK Hamburg \nvon Simone C Niquille und Konrad Renner \n  \n[weitere Informationen folgen]
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SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #3
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/seminar-artilacs-iv-symposium-platos-legacy-session-3/
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SUMMARY:Vortrag | »Gonna Make You Sweat. Towards Thermoceptive Theatre Studies«
DESCRIPTION:Englischsprachiger Vortrag beim Symposium »Climate Sensitivities: Aesthetics and Politics of Heat« an der Leuphana Universität in Lüneburg \nvon Katharina Alsen und Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n[Uhrzeit folgt] \n  \nAbstract\n»Ich bin in der Hitze\, die ich selbst erzeuge\, wie praktisch!«\nElfriede Jelinek: Sonne / Luft / Asche (2022) \nUnlike other media forms\, heat has not yet fully entered contemporary theatre. With a few exceptions\, theatre productions take place in thermally controlled environments. Sweating is usually confined to the stage\, while audiences remain in comfortably cooled spaces. This reproduces longstanding scenarios of bourgeois affect control (Kohpeiß 2023)\, forcing the senses into a regulated aesthetic order.\nDrawing on concepts from Critical Temperature Studies\, this paper envisions a theatre (studies) of thermoception. Decoding thermoceptive affect economies can uncover clichéd and power-laden meanings in theatrical contexts\, opening up new readings and dimensions of bodily experience.\nThis approach proposes a theatrology of sweating as a particular mode of politico-aesthetic intra-subjectivity (Beregow 2024). It draws on aspects of a »methexis of the senses« (Nancy 2010) – that is\, their »participation\, contagion (contact)\, contamination\, metonymic contiguity rather than metaphorical transfer«. Such sensory participation resonates with immersive theatre practices\, in which spectators can become co-actors\, dissolving the classical separation between stage and auditorium. One may be made to sweat or encounter sweat (and its odour) as a purported »marker of authenticity« (Schütz 2022). This suggests that temperature is not a pre-social or pre-discursive phenomenon\, but must be understood in terms of its socio-material structures.
URL:https://artilacs.net/event/vortrag-gonna-make-you-sweat-towards-thermoceptive-theatre-studies/
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #3
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/seminar-methoden-kuenstlerischer-forschung-best-vs-worst-practice-session-3/
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SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #3
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
URL:https://artilacs.net/event/kolloquium-online-kolloquium-dr-sc-mus-session-3/
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SUMMARY:Workshop | »Practical Aesthetics: Outlines of an Epistemological-Institutional Program / ARTILACS - Artistic Intelligence in Latent Creative Spaces« @ AEC Congress and General Assembly 2026
DESCRIPTION:Vom 4.–7. November 2026 findet der AEC Congress and General Assembly 2026 unter dem Motto »From Institution to Interaction: Responsive Education and Relevant Practices in the Arts« an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) statt. Nina Deuse\, Benjamin Helmer\, Lina Marchallek\, Benjamin Sprick\, and Francisco Uberto bieten einen Workshop zu Practical Aesthetics an: »Outlines of an Epistemological-Institutional Program / ARTILACS – Artistic Intelligence in Latent Creative Spaces« an. \nSprache: englisch \n  \nAbstract\nPractical aesthetics is an aesthetics that can be applied. It does not exist solely as a theoretical concept or an abstract form of reflection\, but always unfolds within concrete situations\, relationships\, and contexts of action. In this sense\, it has already begun: it takes place in networks of interaction\, collaboration\, and perception and continually evolves through relational processes. Aesthetics appears here not as a finished work or detached observation\, but as a dynamic practice of collective thinking\, experiencing\, and producing. \nThe Co-Creation Space takes this perspective as its starting point and examines the extent to which such a practical aesthetics can give rise to a sustainable form of epistemology—a practice of knowledge that centers on openness\, processuality\, and collective participation. At the same time\, it explores how this perspective can be combined with new forms of agile institutionalization. The central challenge is thus to understand artistic research not merely as an individual project or specialized academic field\, but as a collaborative space for thought and action that connects diverse actors\, forms of knowledge\, and dimensions of experience. \nThrough various artistic\, performative\, and discursive inputs (live composition; role-play; body-based practicies) and with the participation of doctoral candidates from the Dr. sc. mus. program at the HfMT\, the question will be explored spatially and situationally: how can artistic research productively intertwine with traditional academic formats such as the doctoral program\, publication\, or discussion? This is not merely about supplementing existing models\, but about developing hybrid forms of research in which aesthetic experience\, critical reflection\, and collective practice intertwine. The space itself is understood as an epistemic medium: an environment in which knowledge is not merely conveyed\, but performatively produced and collectively negotiated. \nIn this sense\, the Co-Creation Space conceives of research as an open process shaped by interaction and relationships. Here\, knowledge does not emerge linearly or hierarchically\, but through processes of exchange\, translation\, and shared imagination. Artistic methods serve as tools to make alternative perspectives visible\, to experiment with new forms of collaboration\, and to make social issues tangibly experiential. \nThe aim of the format is to outline a participatory\, sustainable\, and value-creating space for thought and action in which aesthetic\, political\, and social aspects are intertwined. The Co-Creation Space invites us to understand research as a living process of collective engagement with the world—as a practice that continuously transforms itself in dialogue with contemporary challenges and opens up new possibilities for collective action. \nAs a technologically optimized form of »collective intelligence«\, AI prompts us to rethink and modify artistic production\, organization\, and reflection. The group\, the community\, the team – all are relational media gaining significance in the age of »algorithmic reason«. AI appears not merely as a tool\, but as an infrastructural condition of collective knowledge and imagination processes\, shifting established notions of authorship\, creativity\, and aesthetic practice. \nThis Co-Creation Session unfolds these reflections through the central ideas\, questions\, and structures of the collaborative research project ARTILACS\, which is dedicated to a critically affirmative engagement between ›AI‹ and ›art‹. It presents both theoretical foundations and concrete perspectives on collaborative research\, experimental methods\, and new practices at the intersection of machine learning\, artistic research\, and media cultural techniques. Within the Co-Creation Space\, we actively engage in collaborative\, experimental work with AI and music. \nAt the core is the concept of »artistic intelligence«\, reducible neither to human genius nor machine calculation\, but understood as an emergent\, relational\, and situated practice. Concurrently\, the project analyzes ›latent‹ knowledge spaces: those hidden semantic\, affective\, and cultural structures generated\, organized\, and reproduced by Large Language Models. \nTogether\, we want to explore how these language models can be repurposed and subverted for a politics of the ›in-between‹ – beyond logics of efficiency\, optimization imperatives\, and techno-solutionist promises. The focus is on how AI-based systems can act as experimental media to make intermediate spaces of thought\, perception\, and collaboration experiential. \nThe exponential pace of technological development and the sheer surplus of knowledge increasingly confront us with an »epistemological overload«. Faced with this epistemic overwhelming\, the goal is not to reactively reject progress\, but to pivot it productively as a critical affirmation. To navigate this state methodically and unlock these intermediate spaces\, the group utilizes the conceptual tool of »Digital Idiocy«. Drawing on Isabelle Stengers’ philosophical figure of the idiot\, who resists the pressure of quick consensus\, we understand »digital idiocy« as a deliberate deceleration within the instrumental rationality of algorithmic systems. Instead of unquestioningly accepting AI outputs as ready-made solutions\, this approach refuses solution-oriented efficiency to establish a creative zero point. \nAs a cross-institutional collaborative project (HfMT\, HAW\, HFBK\, and HCU Hamburg)\, ARTILACS aims to actively shape the AI discourse from a decidedly artistic perspective. AI is interrogated both epistemologically and technologically: What opportunities does AI open up for art\, and what technological conditions does it impose? And how can artistic practice invert these relations: What conditions and demands does art place on AI? \n  \nWorkshop by Nina Deuse\, Benjamin Helmer\, Lina Marchallek\, Benjamin Sprick\, and Francisco Uberto
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SUMMARY:Ausstellung | Simone C Niquille: »The Wonderful World of Chair«
DESCRIPTION:In der Ausstellung »The Wonderful World of Chair« für die Kunsthalle Osnabrück untersucht die ARTILACS-Graduierende Simone C Niquille\, was passiert\, wenn Computer beginnen\, unsere Vorstellung von Zuhause zu entwerfen. Dazu hat sich Simone C Niquille in einer künstlerischen Forschung mit dem IKEA-Stuhl Bertil beschäftigt. Diese Forschung führt Simone C Niquille in einer Installation zusammen. (Eine Installation ist ein Kunstwerk im Raum.) 2006 wurde ein Bild von Bertil im IKEA-Katalog abgedruckt. Zum ersten Mal überhaupt wurde dafür kein Foto benutzt\, sondern ein am Computer erstelltes Bild. 2006 war das ein Wendepunkt. Heute sind wir überall von computergenerierten Bildern umgeben – oft ohne es zu merken. \nDie Ausstellung »The Wonderful World of Chair« (übersetzt: Die wundervolle Welt des Stuhls) zeigt: Ein Zuhause ist ein Lebensraum. Wir verbinden Gefühle und Erinnerungen damit. Das lässt sich schwer in Daten und Normen übersetzen. Und sie zeigt auch\, dass Räume und ihre Gestaltung nie neutral sind. Sie können Vorurteile und Machtverhältnisse wiederholen und festigen. \nTickets und weitere Informationen: The Wonderful World of Chair @ Kunsthalle Osnabrück \n 
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #4
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #4
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:ARTILACS Jahrestreffen 2026
DESCRIPTION:Im Jahrestreffen von ARTILACS werden der aktuelle Stand bestehender Forschungsprojekte ausgetauscht\, die Zielsetzung und Ausrichtung des Projekts verhandelt sowie eine Zwischenbilanz gezogen. Es wird zudem eine Plattform für Projektformate und Team-Building-Maßnahmen gegeben.
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SUMMARY:Präsentation | »Dilla Time – Perspektiven einer nicht-kolonialisierbaren Zeit« @ 6th INARJ / 1st SIG Conference
DESCRIPTION:Vom 12.–14. November 2026 findet in Wien\, Österreich\, die 6th INARJ/1st SIG Conference – Artistic Research in Jazz and Popular Music statt. Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) referiert über den US-amerikanischen Hip-Hop-Produzenten J Dilla und seine digitalen Sampling-Technologien. \nSprache: englisch \nZeitslot: tba \n  \nÜber die Präsentation\nDas musikalische Schaffen des US-amerikanischen Hip-Hop-Produzenten J Dilla (1974–2006) besitzt bis heute eine erstaunliche Aktualität. Mithilfe digitaler Sampling-Technologien entwickelte der aus Detroit (Michigan) stammende Ausnahmemusiker eine mikrometrische Ästhetik\, die den Rasterlogiken digitaler Musikproduktion bewusst entgegentritt\, um sie dadurch zugleich produktiv zu machen. Dillas Beats erzeugen eine charakteristische Form musikalischer Zeitlichkeit\, in der Präzision und Imperfektion\, maschinelle Rationalität und Körper\, Zufall und Kontrolle kongenial ineinandergreifen.\nDer als Lecture Performance konzipierte Beitrag widmet »Jay Dee« eine maßgeschneiderte Spielart von Artistic Research\, um aus zahlreichen Musikbeispielen tragfähige musikästhetische Konzepte zu entwickeln. Zentral werden dabei neben dem von Gilles Deleuze geprägten Begriff eines (musikalischen) »Zeit-Bildes« auch Gedanken aus Achille Mbembes Buch Kritik der schwarzen Vernunft\, die sich mit dem Verhältnis von Macht und Zeit befassen. Auf diese Weise soll ein Ansatz »widerständiger Technologie« geschärft werden\, der sich – im Sinne einer künstlerischen Intelligenz – für algorithmische Systeme als ebenso anschlussfähig wie unverfügbar erweist.\nBesonderes Augenmerk gilt dabei der im Titel der Konferenz angestrebten Verbindung von Jazz und Popmusik. Es wird die These ausgeführt\, dass J Dillas musikalische Zeit-Bilder politisch-ästhetische Erfahrungsräume eröffnen\, in denen Vergangenheit\, Gegenwart und Zukunft zugleich präsent werden. Historische Klangfragmente erscheinen hier nicht als nostalgische Zitate\, sondern als lebendige Spielart einer auf ihre eigene Variabilität hin ausgerichteten Musikkultur. Beats und Samples können als akustische Zeit-Montagen gehört werden\, in denen sich Erinnerung\, Improvisation und Vision ineinander verschränken. \n  \nÜber die Konferenz\nArtistic Research (AR) integrates creative practice with critical reflection to generate new knowledge\, particularly in jazz\, popular music and media music\, where technology plays a transformative role. AR perceives artistic processes including improvisation\, composition\, performance and production as primary sites of inquiry\, documenting how tools ranging from physical interfaces to artificial intelligence reshape sonic expression\, creative workflows and cultural meanings. In jazz\, technology extends improvisational traditions; in popular music\, it influences groove\, songwriting\, accessibility and distribution; in media music\, it enables adaptive scoring for film\, games and interactive narratives. \nTechnology can be understood not merely as a set of instrumental tools but as a broader »mode of revealing« (Heidegger 1977). Extending this perspective\, scholars have argued that social and cultural practices may function as »technologies of the self\,« shaping identity and collective experience (Foucault 1988). The 6th INARJ / 1st SIG Conference explores the continuum from hands-on instrument making to AI co-creation\, emphasizing experimentation in and through artistic practice\, reflective documentation and interdisciplinary collaboration. Furthermore\, it addresses policy questions around ethics\, accessibility\, education and equity while foregrounding embodied artistic practice as a rigorous method for uncovering technology’s affordances and limitations in contemporary music-making.
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #5
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #5
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Podiumsdiskussion @ Orpheus Instituut
DESCRIPTION:Das Orpheus Instituut in Ghent\, Belgien\, feiert am 26.-27. November 2026 sein 30-jähriges Jubiläum. Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) vertritt ARTILACS im Rahmen einer Podiumsdiskussion. \nSprache: englisch \nZeitslot: tba \n  \nÜber die Jubiläums-Veranstaltung »Knowledge through Music«\nAs Orpheus Instituut celebrates 30 years of pioneering artistic research\, 2026 marks a major milestone in our institutional history. Behind the scenes\, a comprehensive strategic realignment has transformed how we structure our research agenda\, build our educational programmes\, and connect with our community.
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SUMMARY:Seminar | Methoden Künstlerischer Forschung – Best- vs. Worst-Practice – Session #6
DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Kolloquium | Online-Kolloquium Dr. sc. mus. – Session #6
DESCRIPTION:Wöchentliche Diskussion aktueller Arbeiten im Bereich Artistic Research  \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick \n  \nÜber das Kolloquium\nIm »Online-Kolloquium Dr. sc. mus.« werden Arbeitsergebnisse\, Ideen und Ansätze laufender Forschungsvorhaben der Promovierenden gemeinsam diskutiert\, kontextualisiert und redigiert. Auf diese Weise entsteht ein kontinuierlicher Austausch\, der es ermöglicht\, einzelne Arbeitsschritte kritisch zu begleiten und in Bezug zum größeren Forschungszusammenhang zu setzen.\nIm Fokus stehen dabei vor allem Aspekte der Textproduktion – etwa Fragen der Darstellung\, Argumentationsstruktur und sprachlichen Präzision. Darüber hinaus werden auch methodische Stringenz sowie themenbezogene Recherche thematisiert\, um die Forschungsvorhaben in ihrer Gesamtheit zu stärken.\nZur Vorbereitung werden entsprechende Textproben im Vorfeld der jeweiligen Sitzung zur Verfügung gestellt\, sodass sich alle Teilnehmenden gezielt einbringen können. Die Sitzungen werden regelmäßig von Mitgliedern des Promotionsausschusses Dr. sc. mus. begleitet\, die mit ihrer fachlichen Expertise zusätzliche Impulse und Rückmeldungen einbringen. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Kolloquiums über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Seminar | ARTILACS IV – Symposium: Plato's Legacy - Session #4
DESCRIPTION:Wöchentliches transdiziplinäres Online-Seminar zum theoretischen und künstlerischen Hintergrund von ARTILACS \n  \nÜber das Seminar\nPlatons Erbe wiegt schwer. Es ist kein Bestand\, der einfach ›verwaltet‹ werden könnte\, sondern ein Anspruch\, der sich immer wieder neu erschließen\, gegen den eigenen Kanon wenden und erneuern muss\, um überhaupt aktuell zu bleiben. Diese Aufgabe stellt sich im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz mit einer besonderen Dringlichkeit. Large Language Models verführen zugleich zum Begriff und zur Sinnlichkeit. Sie erzeugen Argumente mit derselben Geste\, mit der sie Bilder\, Stimmen und Stimmungen hervorbringen\, und lassen so eine der ältesten platonischen Unterscheidungen – zwischen Logos und Aisthesis\, zwischen Begriff und Erscheinung – in einem einzigen\, kaum mehr zu differenzierenden Strom aufgehen. Zugleich nötigen sie uns zu Konsum und Verzicht gleichermaßen bzw. zu einer permanenten Aufnahme von Text\, Bild und Wissen und zu einer ebenso permanenten Übung der Zurückhaltung\, der Auswahl und des Nein-Sagens. Aus dieser doppelten Nötigung erwächst der Bedarf nach einer eigenen Form der Wissenskuratierung und -begrenzung. Wir müssen uns um unseren Wissenskonsum sorgen und Überfluss so mit Mangel verbinden\, dass daraus keine bloße Enthaltsamkeit\, sondern eine neue Achtsamkeit im Umgang mit dem Wissbaren entsteht.\nDas Seminar zeichnet die wesentlichen Fluchtlinien nach\, die von Platons Text »Symposion«\, bis in die politische Gegenwart reichen. Es fragt\, was von der antiken Szene des gemeinsamen Trinkgelages – von der Praxis des abwechselnden Redens\, Rühmens und Widersprechens\, von der Ökonomie aus Gabe\, Rausch und Zurückhaltung\, die dieses Format reguliert – für eine Gegenwart einzuholen ist\, in der Wissen nicht mehr im geteilten Raum eines Gastmahls\, sondern in der Interaktion mit sprachgenerierenden Modellen zirkuliert. Die Teilnehmer:innen bereiten in diesem Rahmen ein eigenes Symposion des Graduiertenkollegs ARTILACS vor\, das im Juni stattfinden soll\, und schärfen dessen Konzept im Verlauf des Seminars gemeinsam. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführlicher Auswahl an Praxis-Beispielen wird über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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DESCRIPTION:Wöchentliches Online-Seminar im HfMT-Promotionsstudiengang Dr. sc. mus. \nLehrender: Dr. Benjamin Sprick (HfMT Hamburg) \n  \nÜber das Seminar\nIm vergangenen Semester haben wir uns unter dem Titel »Figuren der Kritik« mit mehr oder weniger kanonischen Texten zur Methodik künstlerischer Forschung beschäftigt und diese auf eine ihnen implizit eingeschriebene Kritik hin befragt. Ergänzend dazu nahmen wir Figuren der Kritik an künstlerischer Forschung selbst in den Blick – Argumentationsmuster\, durch die künstlerischer Forschung ihr wissenschaftlicher oder methodischer Status abgesprochen wird.\nDaran anknüpfend wenden wir uns in diesem Semester verstärkt der Forschungspraxis zu. Anhand ausgewählter Beispiele wollen wir herausarbeiten\, wo künstlerische Forschung ihrem innovativen epistemischen Anspruch gerecht wird und in welchen Fällen sie diesen unterläuft oder unfreiwillig an den eigenen Maßstäben scheitert.\nIm Zentrum steht somit ein Perspektivwechsel von der Analyse kritischer Figuren in Texten hin zur kritischen Prüfung konkreter Forschungspraxis anhand von Best- und Worst-Practice-Beispielen. Das übergeordnete Ziel bleibt bestehen. Es besteht darin\, eine zugleich selbstkritische wie konstruktive Reflexion über Methoden Künstlerischer Forschung anzuregen. Diese Reflexion soll sich unmittelbar auf die eigenen Forschungsprojekte und -ansätze der Teilnehmenden auswirken und der Frage nachgehen\, was in der Praxis von Artistic Research trägt und was nicht. \n  \nMaterial\nEin Reader sowie eine ausführliche Auswahl an Praxis-Beispielen wird zu Beginn des Seminars über ein PADLET bereitgestellt. Um Zugang zu erhalten Mail an: benjamin.sprick@hfmt-hamburg.de
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